27. Das Schwert wurde zurechtgeschliffen und mit Epoxidharz gestrichen




Mit Hilfe des Kettenzuges hat Bernd eine Konstruktion gebaut, mit der er das Schwert aus der Halle auf zwei Böcke legen konnte. Da das Schwert von der Werft mit einer Schutzschicht versehen war, musste es vor dem Anbau noch geschliffen werden. Dies dauerte einige Tage.
Wir danken unseren Nachbarn dafür, dass sie den Geräuschpegel klaglos ertrugen.
28. Der Kiel wurde montiert.
Als das Schwert wieder in der Halle war, war es nun soweit. Der Kiel wurde montiert.

Mit dem Hubwagen wurde der Kiel zunächst unter das Boot geschoben.

Mit Hilfe von Pallhölzern, die unter den Kiel geschoben wurden, wurde er Stück für Stück hochgehoben bis die richtige Höhe erreicht war.

Als der Kiel am richtigen Ort war, wurde er mit acht langen Bolzen, den sogenannten Kielbolzen, am Schiff befestigt. Dazu wurden die Bolzen durch den Kiel in den Rumpf gesteckt und im Boot fest verschraubt. Einen von diesen Bolzen kann man auf diesem Bild erahnen. Zwischen Boot und Kiel kam noch eine Schicht Epoxidharz, um für eine klebende Verbindung zu sorgen.
29. Der Kiel wurde gespachtelt und geschliffen
Nachdem der Kiel am Boot befestigt war, wurde er gespachtelt und geschliffen, um noch vorhandene große und kleine Unebenheiten auszugleichen.
30. Schwertprobe
Nachdem er Kiel montiert war, haben wir das Pappmodell des Schwertes einmal probeweise eingesetzt, so dass wir uns schon einmal vorstellen konnten, wie Kiel und Schwert zusammen arbeiten werden. Leider gibt es davon keine Bilder.
V.1. Streichen, streichen, streichen…
31. Epoxidharz – die Vorbereitung
Zunächst wurden der Rumpf, der Kiel und das Schwert mit einer Schicht Epoxidharz versehen. Dies dient im Unterwasserbereich dazu, eine glatte Oberfläche zu erhalten, auf der die folgenden Anstriche gut halten. ( Dies Bild ist noch mal ein Rückblick auf die Arbeit, die kurz vor der Montage des Kiels ausgeführt wurde. Hier lässt sich der Unterschied zwischen dem gestrichenen Unterwasserschiff und dem Rest des Rumpfes besonders deutlich erkennen. Die Flecken im oberen Teil sind erste Ausbesserungen, die erfolgten, um überschüssiges Epoxidharz zu verbrauchen und es nicht eintrocknen zu lassen – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, die uns weiter sehr wichtig ist.)

Nach dem Anstrich mit Epoxidharz ließ sich bereits erahnen, wo später der Unterwasserbereich sein wird. Die Wasserlinie galt als oberer Abschluss für die Streicharbeiten.
32. Epoxidharz – und wieder schleifen…

Nach dem Anstrich mit Epoxidharz wurde das unterwasserschiff noch einmal geschliffen, um letzte Unebenheiten zu entfernen.

33. Primer von F2 Eco wird aufgetragen
In diesem Arbeitsschritt wurde der sogenannte Primer von F2 Eco auf Schwert, Ruderblatt und Kiel aufgetragen. Der F2Eco Primer wird auf einen vorbereiteten Untergrund (angeschliffen und gereinigt) aufgetragen, um die Oberfläche zu versiegeln und die Haftung für den nächsten Schritt zu gewährleisten.

34.Adhesive Coat von F2 Eco wird aufgetragen
In einem nächsten Arbeitsschritt wurde auf die vorbereiteten Flächen der Adhesive Coat von F2 Eco aufgetragen. Dies ist eine sogenannte Haftbrücke zwischen der Basis, also dem Primer und der darauf folgenden letzten Schicht, dem sogenannten Finish, bzw Top Coat. Da die erste Schicht hellgrün war, liess such hier sehr gut erkennen, welche Flächen bereits ihren zweiten Anstrich erhalten hatten.

35. Top Coat von F2 Eco wird aufgetragen
Unser Unterwasseranstrich wurde im letzten Schritt damit vervollständigt, dass das Schwert, das Ruderblatt und der Kiel einen letzten Anstrich mit dem sogenannten Top Coat bekamen.
Der F2 Eco Top Coat ist beschrieben als eine biozidfreie, umweltfreundliche Bootsbeschichtung, die auf physikalischer, nicht chemischer Basis funktioniert. Er soll eine extrem glatte, hydrophobe Oberfläche bilden, die das anhaften von Meeresorganismen erschwert und so den Bewuchs

Den Top Coat kann man an unserem Schwert besonders gut erkennen. Im Gegensatz zu der vorherigen Schicht glitzert der letzte Anstrich etwas.